Masjid al-Qiblatayn, Moschee aus dem siebten Jahrhundert in Zeila, Somalia
Masjid al-Qiblatayn ist eine Moschee aus dem 7. Jahrhundert in Zeila mit zwei unterschiedlichen Gebetsrichtungen, die auf den Übergang der frühen islamischen Architektur hindeuten. Ein Mihrab zeigt nach Norden zu Mekka, während der andere nach Nordwesten ausgerichtet ist, was die verschiedenen Gebetspraktiken jener Zeit widerspiegelt.
Die Moschee wurde im 7. Jahrhundert erbaut, als frühe Muslime aus Arabien in die Region kamen und ihre Glaubenspraktiken verbreiteten. Diese Zeit war geprägt von Migrationsbewegungen und dem Aufbau religiöser Gemeinschaften entlang der ostafrikanischen Küste.
Die Moschee ist mit dem Grab des Scheich Babu Dena verbunden und zeigt, wie der Islam in dieser Region Fuß gefasst hat. Besucher können sehen, wie heilige Orte hier verehrt wurden und welche Bedeutung sie für die frühen Gläubigen hatten.
Das Gelände ist teilweise ausgegraben, sodass Fundamente und Strukturen sichtbar sind, was die Erkundung erleichtert. Es ist wichtig, angemessen gekleidet anzukommen und sich Zeit zu nehmen, die Details dieses historischen Ortes zu beobachten.
Die Moschee zeigt zwei unterschiedliche Gebetsrichtungen, was auf eine Zeit hindeutet, als die religiöse Orientierung in Übergangsphasen neu bestimmt wurde. Diese Besonderheit macht es zu einem seltenen archäologischen Zeugnis für den Wandel in frühen islamischen Praktiken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.