Jim Thompson House Museum
Das Jim Thompson House Museum ist ein Komplex traditioneller Teakholzhäuser im Bangkoker Viertel Pathum Wan, der die Kunstsammlung und die einstigen Wohnräume eines amerikanischen Textilunternehmers beherbergt. Mehrere historische Häuser wurden hier zusammengefügt und zeigen Möbel, Gemälde sowie Keramiken aus verschiedenen asiatischen Ländern.
Jim Thompson ließ sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Bangkok nieder und begann in den 1950er Jahren damit, mehrere alte Teak-Häuser aus der Umgebung zu einem einzigen Wohnkomplex zusammenzuführen. Er baute die tradtionelle thailändische Seidenindustrie wieder auf und machte sie international bekannt, bevor er 1967 spurlos verschwand.
Das Haus zeigt, wie ein Amerikaner traditionelle thailändische Kunstobjekte in seinen Alltag eingebettet hat, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verändern. Die Räume wirken bewohnt, nicht museumshaft, was den Besuch von anderen Sammlungen dieser Art unterscheidet.
Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die durch enge Treppen und Galerien verbunden sind, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Eine Führung ist die beste Möglichkeit, die Räume zu erleben, da das Betreten einiger Bereiche nur in Begleitung gestattet ist.
Einige der Häuser, die den Komplex bilden, wurden Stück für Stück abgebaut, über den Khlong transportiert und auf dem heutigen Grundstück wieder aufgebaut. Eines dieser Häuser wurde dabei gespiegelt aufgestellt, das heißt, es wurde beim Wiederaufbau bewusst seitenverkehrt gedreht.
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