Jim Thompson House, Wohnmuseum im Bezirk Pathum Wan, Bangkok, Thailand.
Das Jim Thompson House ist ein Museumskomplex aus sechs alten Teakholzhäusern, die um einen tropischen Garten angeordnet sind und mit Kunstwerken aus mehreren Ländern Südostasiens gefüllt wurden. Die Häuser stehen auf Pfählen und zeigen typische Elemente thailändischer Holzbaukunst mit steilen Dächern und offenen Veranden.
Ein amerikanischer Unternehmer baute das Anwesen im Jahr 1959 aus historischen Holzhäusern, die er aus mehreren thailändischen Provinzen demontieren und nach Bangkok bringen ließ. Nach seinem Verschwinden in Malaysia 1967 wurde das Haus zu einem öffentlichen Museum umgewandelt.
Der Name ehrt den amerikanischen Seidenhändler, der das Anwesen bewohnte und als Sammler südostasiatischer Kunstwerke bekannt wurde. Besucher sehen heute seine Möbel, Textilien und religiöse Objekte, die er aus Thailand, Burma, Kambodscha und Laos zusammentrug.
Das Museum öffnet täglich und bietet Führungen in mehreren Sprachen an, die durch die Räume und den Außenbereich führen. Schuhe müssen am Eingang ausgezogen werden, und Fotografieren ist im Inneren der Gebäude nicht erlaubt.
Die Häuser wurden so aufgestellt, dass ihre Eingänge entgegen der thailändischen Tradition nach Osten statt nach Norden oder Süden zeigen. Der Besitzer verschwand während eines Ausflugs in die malaysischen Cameron Highlands, und sein Schicksal blieb bis heute ungeklärt.
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