Bangkok, Hauptstadt und Verwaltungsregion in Thailand
Bangkok ist die Hauptstadt und Verwaltungsregion Thailands, eine Metropolregion mit über 10 Millionen Einwohnern, die sich entlang des Chao Phraya erstreckt und historische Tempelanlagen und Paläste mit modernen Wolkenkratzern verbindet. Ein Netz von Kanälen durchzieht ältere Viertel, während Straßenmärkte zwischen Hochhäusern gedeihen.
König Rama I. gründete die neue Hauptstadt 1782 am östlichen Ufer des Chao Phraya, nachdem Ayutthaya den birmanischen Armeen zum Opfer gefallen war. Die Stadt wuchs rasch unter der Chakri-Dynastie und öffnete sich im späten 19. Jahrhundert durch Modernisierungsreformen westlichen Einflüssen.
Die Stadt vereint politische, wirtschaftliche und religiöse Institutionen Thailands, dient als Sitz der königlichen Familie und beherbergt über 400 buddhistische Tempel, die den Alltag der Bewohner prägen und Pilger aus ganz Südostasien anziehen.
Zwei internationale Flughäfen bedienen die Metropolregion, wobei Suvarnabhumi der größere Knotenpunkt ist. Das Skytrain- und U-Bahn-Netz verbindet zentrale Bezirke, während Expressboote auf dem Fluss eine Alternative zum Straßenverkehr bieten. Die Trockenzeit von November bis Februar bringt kühlere Temperaturen und weniger Niederschlag für Besichtigungen.
Der vollständige zeremonielle Name der Hauptstadt enthält 169 Zeichen und gilt als längster Ortsname der Welt, obwohl Einheimische ihn zu Krung Thep oder Stadt der Engel verkürzen. Der international verwendete Name leitet sich vom früheren Dorfnamen Bang Makok ab, der Pflaumendorf bedeutet.
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