Großer Palast, Königlicher Palastkomplex in Bangkok, Thailand.
Der Große Palast ist ein Komplex aus königlichen Gebäuden in Bangkok, der einst als Residenz und Regierungssitz der thailändischen Monarchie diente. Hohe Mauern umschließen das Gelände, in dem sich mehrere Tempel, Wohnhäuser und repräsentative Hallen mit vergoldeten Dächern und kunstvollen Giebeln befinden.
König Rama I. ließ den Palast ab 1782 errichten, als er die Hauptstadt von Thonburi nach Bangkok verlegte und den Königssitz an diesem neuen Ort etablierte. Nachfolgende Monarchen erweiterten das Areal über Jahrzehnte mit zusätzlichen Gebäuden und verfeinerten die ursprüngliche Anlage.
Der Tempel des Smaragd-Buddha liegt im inneren Bereich und zieht täglich Gläubige an, die vor der verehrten Jadegur beten und Opfergaben darbringen. Mönche wechseln dem Buddha dreimal jährlich sein goldbesticktes Gewand, eine Zeremonie, die den Beginn einer neuen Jahreszeit markiert.
Das Gelände verlangt strenge Kleidervorschriften: Besucher dürfen keine kurzen Hosen, ärmellose Oberteile oder offene Schuhe tragen. Leihkleidung steht am Eingang zur Verfügung, falls die eigene Garderobe den Anforderungen nicht entspricht.
Die Chakri-Mahaprasad-Halle verbindet thailändische Dachkonstruktionen mit Fassaden im Stil der italienischen Renaissance, ein architektonischer Kompromiss aus dem späten 19. Jahrhundert. Besucher bemerken oft den Kontrast zwischen den klassizistischen Säulen unten und den mehrstufigen vergoldeten Spitzen oben.
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