Soi Cowboy, Unterhaltungsstraße im Sukhumvit-Viertel, Bangkok, Thailand.
Soi Cowboy ist eine etwa 150 Meter lange Fußgängerzone im Stadtteil Sukhumvit in Bangkok, die sich zwischen der Asok Road und der Sukhumvit 23 erstreckt. Rund vierzig Lokale säumen die schmale Gasse und zeigen nachts bunte Neonschilder in Rot- und Rosatönen, die über den Eingängen leuchten.
Der Straßenzug entstand Anfang der 1970er Jahre, als der pensionierte Militärpilot T.G. Edwards das erste Lokal in der Gegend eröffnete. Sein Spitzname blieb mit der Straße verbunden und prägte später deren offizielle Bezeichnung.
Der Name des Viertels stammt von einem ehemaligen amerikanischen Piloten, der hier nach seinem Militärdienst das erste Lokal eröffnete und dessen Spitzname sich auf die gesamte Straße übertrug. Heute zeigen die leuchtenden Schilder und die Fassaden der Lokale thailändische und englische Schriftzüge, die sich an ein internationales Publikum richten.
Die nächstgelegenen Stationen sind BTS Asok und MRT Sukhumvit, beide nur wenige Gehminuten entfernt. Die meisten Lokale öffnen gegen 18 Uhr abends und schließen gegen 2 Uhr nachts.
Die Straße erschien in zwei Filmen, darunter im Jahr 2004 in Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns und 2008 in Bangkok Dangerous. Diese Auftritte brachten dem Ort weltweite Bekanntheit und zogen seither zahlreiche Besucher an, die die Drehorte wiedererkennenmöchten.
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