Puerto Calderón, Naturhafen in Alfoz de Lloredo, Spanien
Puerto Calderón ist eine natürliche Bucht an der kantabrischen Küste mit hohen Klippen, die einen geschützten Hafen bilden. Das tiefe Wasser ermöglicht es Booten, sicher in dieser gekrümmten Ausbuchtung zu ankern.
Die Bucht wurde bereits in römischer Zeit als Ankerplatz genutzt, wobei antike Befestigungsstrukturen bei Ebbe noch sichtbar sind. Im Mittelalter entwickelte sich dieser Ort zu einem wichtigen Hafen für den Handelsverkehr zwischen den umliegenden Küstenstädten.
Der Hafen diente im Mittelalter als Freihafen zwischen San Vicente de la Barquera und Santander.
Das Gewässer ist für kleine Fischerboote und Freizeitboote geeignet und bietet moderne Anlegestellen. Ein direkter Zugang vom Dorf Oreña mit der Straße ermöglicht eine einfache Anfahrt zum Hafen.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die deutsche Kriegsmarine die verborgene Bucht aufgrund ihrer tiefengewässer und geschützten Lage als U-Boot-Basis. Diese strategische Rolle bleibt heute ein wenig bekanntes Kapitel der lokalen Geschichte.
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