Playa de Castilla, Geschützter Strand an der Costa de la Luz, Spanien
Playa de Castilla ist ein geschützter Strand in Südspanien mit etwa 20 Kilometern goldener, unberührter Sandfläche, die von natürlichen Dünen gesäumt wird. Die Küstenlinie trifft auf ruhige Atlantikgewässer und wird südlich von Steilküsten begrenzt.
Der Strand erhielt seinen Namen während der Reconquista, als die Krone von Kastilien eine Seeroute zum Atlantik kontrollieren wollte. Diese Küstenlinie war eine Schlüsselstelle für die maritime Expansion des Königreichs nach Westen.
Die Küstenfischer bewahren ihre traditionelle Handwerkskunst und verkaufen ihre täglichen Fänge in einfachen Strandlokalen, die hier Chiringuitos genannt werden. Diese Restaurants prägen das tägliche Leben am Strand und verbinden Fischerei mit lokaler Gastronomie.
Man kann den Strand über Zugangspunkte von Matalascañas oder über die Straße nach Mazagón erreichen, wobei gegen Gebühr Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Gelände ist an manchen Stellen sandig und weich, daher sollte man bequeme Schuhe mitbringen.
Der Strand ist Teil des Nationalparks Doñana, wo die Steilküste El Asperillo fast 100 Meter über der Wasserlinie aufragt. Diese Sandklippen zeigen unterschiedliche geologische Schichten und bilden eine dramatische Kulisse hinter dem flachen Strand.
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