Mirador Las Peñitas, Aussichtspunkt in Betancuria, Fuerteventura, Spanien
Der Mirador Las Peñitas ist ein Aussichtspunkt auf rund 338 Metern Höhe im Inneren von Fuerteventura, im Gebiet von Betancuria. Von hier aus blickt man auf das Barranco de las Peñitas, eine Schlucht mit einem kleinen Stausee, der von einer unterirdischen Quelle gespeist wird, umgeben von einheimischen Pflanzen wie kanarischen Palmen und Tarajales.
Die Presa de las Peñitas, die den kleinen See unterhalb des Aussichtspunkts bildet, wurde in zwei Bauphasen errichtet, zuerst 1939 und dann 1943. Dieses Tal spielte schon viel früher eine Rolle, denn im 15. Jahrhundert zogen normannische Eroberer durch diese Schlucht, als sie die Insel unter ihre Kontrolle brachten.
Das Barranco de las Peñitas ist tief in den Felsen eingeschnitten, und in einer seiner engsten Stellen befindet sich eine kleine Kapelle. Dort soll die Virgen de la Peña erschienen sein, die Schutzpatronin der Insel, weshalb dieser Ort für viele Bewohner eine besondere Bedeutung hat.
Der Aussichtspunkt ist über die Straße FV-30 erreichbar und verfügt über einen kleinen Parkplatz direkt am Standort. Von dort aus beginnt auch der Wanderweg SL-FV-27, der am Stausee entlangführt und durch die Schlucht bis zum Dorf Vega de Río Palmas weitergeht.
Der Stausee, den man vom Aussichtspunkt aus sieht, ist nicht immer mit Wasser gefüllt. Wenn die unterirdische Quelle stark genug fließt, entsteht ein kleiner See mitten in der trockenen Landschaft, ein Anblick, der in dieser Gegend sehr selten ist.
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