Mirador Guize y Ayose, Aussichtspunkt in Betancuria, Fuerteventura, Spanien
Der Mirador Guize y Ayose ist ein Aussichtspunkt auf einer Fußgängerstraße auf dem FV-30-Pass, der in das alte Städtchen Betancuria auf Fuerteventura führt. Von dort aus sieht man nach Norden hügelige Landschaft und nach Süden ein tiefes Tal, das hinunter Richtung Betancuria zieht.
Um 1405 entschied sich der letzte einheimische König Ayose, zusammen mit Guize, die europäische Herrschaft unter Jean de Béthencourt anzuerkennen. Beide wurden getauft und nahmen die Namen Luis und Alfonso an, was das Ende der vorkolonialen Herrschaft auf der Insel markierte.
Guize und Ayose waren die letzten einheimischen Könige der Insel vor der europäischen Eroberung. Zwei große Bronzefiguren an diesem Aussichtspunkt stellen sie dar und erinnern an eine Zeit, die heute noch Teil der lokalen Identität ist.
Der Aussichtspunkt liegt direkt an der Straße und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Das Gelände ist eben und gut zugänglich, daher sind keine besonderen Schuhe nötig, obwohl bequemes Schuhwerk immer empfehlenswert ist.
Die beiden Bronzefiguren am Aussichtspunkt sind etwa 4 Meter hoch und stellen die Könige so dar, wie sie damals ausgesehen haben könnten. Die lokale Überlieferung beschreibt sie als außergewöhnlich starke Männer, die in der Lage gewesen sein sollen, harte Gofio-Bälle mit bloßen Händen zu kneten.
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