Mirador de la Dehesa de la Villa, Aussichtspunkt im Stadtteil Moncloa-Aravaca, Madrid, Spanien
Der Mirador de la Dehesa de la Villa ist ein Aussichtspunkt im Stadtteil Moncloa-Aravaca in Madrid, gelegen auf einer Anhöhe im gleichnamigen Park. Von dort aus öffnet sich ein weiter Blick nach Westen über die Dächer der Stadt bis hin zum Gebirgszug der Sierra de Guadarrama.
Das Gebiet der Dehesa de la Villa war jahrhundertelang ein Eichenwald, der für Viehwirtschaft und Landwirtschaft genutzt wurde. Im 19. Jahrhundert wurden nach einer starken Rodung zahlreiche Kiefern gepflanzt, um den Bestand wieder aufzufüllen, und das Gelände wurde schließlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Der Aussichtspunkt liegt im oberen Teil des Parks Dehesa de la Villa, wo ein Denkmal zu Ehren von Andrés Bello steht, einem venezolanischen Denker, der für die Verteidigung der spanischen Sprache in Lateinamerika bekannt ist. In seiner Nähe treffen sich Einheimische zum Spazieren, zum Sport und zum Boule-Spiel.
Der Aussichtspunkt ist zu Fuss gut erreichbar, da er innerhalb eines weitläufigen Parks liegt, der über mehrere Eingänge zugänglich ist. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist der späte Nachmittag, wenn das Licht tiefsteht und die Aussicht nach Westen besonders gut zur Geltung kommt.
Im Jahr 2007 wurden im Park Eichhörnchen freigelassen, die heute zwischen den Bäumen rund um den Aussichtspunkt zu beobachten sind. Zudem sind im Park noch sichtbare Überreste aus dem Bürgerkrieg erhalten, darunter Bunker und Geländeeinschnitte, die in den Hügeln rund um den Aussichtspunkt noch zu erkennen sind.
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