Turnerehrenmal, für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Turner des Turngaus Rhein-Limburg, in Deidesheim, Rheinland-Pfalz
Das Gymnastics Memorial ist ein Denkmal in Deidesheim, das an Turner erinnert, die in den Weltkriegen gefallen sind. Die Struktur sieht aus wie ein kleiner offener Tempel aus dunklen Steinen mit vier Stufen als Basis und zeigt im Inneren einen runden Altar mit einem Stahlhelm.
Das Denkmal wurde zwischen 1926 und 1928 von den Architekten Georg Hoch und Philipp Blaumer erbaut, um die Turner aus der Region zu ehren, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. 1957 kam ein weiterer Gedenkstein hinzu, um auch die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs zu würdigen.
Das Denkmal trägt den Namen der Turner, die aus der Region kamen und deren Sport lange Zeit ein wichtiger Teil des Gemeinschaftslebens war. Besucher können heute noch sehen, wie der Stahlhelm auf dem runden Altar im Inneren liegt und mit Eichenlaub geschmückt ist, was die Verbundenheit zwischen Sportgedanke und Erinnerung an die Gefallenen ausdrückt.
Das Denkmal steht auf einem Hügel mit guter Aussicht auf die umliegende Landschaft und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die Wege zum Denkmal sind eben und zugänglich, sodass Besucher es problemlos auf ihrer Wanderung oder Besichtigung einplanen können.
Der Designwettbewerb für das Denkmal zog über fünfzig Entwürfe an, der Siegerentwurf trug den symbolischen Namen 'Stolze Trauer' und wurde zur Grundlage der heutigen Struktur. Jedes Jahr versammelt sich die örtliche Sportgemeinde am Himmelfahrtstag zu einem stillen Gedenkfest an diesem Ort, um die Tradition lebendig zu halten.
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