Μονή Καθολικού
Moni Katholiko ist ein historisches Kloster auf der Halbinsel Akrotiri in der Nähe von Chania, das in felsige Klippen eingebaut ist und von Ruinen umgeben ist. Die Anlage besteht aus einfachen Steingebäuden, alten Höhlen und einem steinernen Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert, die in die natürliche Felsenlandschaft eingearbeitet wurden.
Das Kloster geht auf das 10. Jahrhundert zurück, als der Einsiedler Johannes der Hermit in einer Höhle lebte und später eine Gebetsstätte schuf. Im 16. Jahrhundert verließen Mönche den Ort wegen wiederholter Piratentälle und zogen ins sichere Gouverneto-Kloster um.
Der Name Katholiko bezieht sich auf das Kloster selbst und spiegelt die lange Tradition des monastischen Lebens auf Kreta wider. Noch heute können Besucher kleine Details wie alte Kreuze und Reliquien entdecken, die von der geistlichen Nutzung des Ortes über viele Jahrhunderte hinweg zeugen.
Die Anreise erfolgt von Chania aus zum Gouverneto-Kloster, etwa 20 Kilometer entfernt, von wo aus ein etwa 30-minütiger Wanderweg durch die Schlucht zu Moni Katholiko führt. Der Weg ist teilweise uneben mit Treppen und erfordert gute Wanderschuhe, ausreichend Wasser und Sonnenschutz; am besten besucht man den Ort im Frühling oder Herbst bei gemäßigerem Wetter.
Der Ort beherbergt mehrere eremitische Höhlen, darunter die Höhle des heiligen Johannes, in der der Einsiedler einst in völliger Einfachheit lebte und betete. Diese Höhlen sind heute noch zugänglich und vermitteln Besuchern einen unmittelbaren Eindruck vom Leben und der Spiritualität früher Mönche.
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