Halle Sainte-Claire, Historisches Denkmal und Marktplatz in Grenoble, Frankreich
Halle Sainte-Claire ist ein gedeckter Marktplatz in Grenoble mit Ziegelmauern und einem Dach, das von gusseisernen Säulen getragen wird. Das Gebäude zeigt dekorative Steinfiguren an der Fassade und hat ein kleines Oberlichter-Dachfenster, das Licht in den offenen Innenraum bringt.
Der Standort entwickelte sich ab 1825 zu einem Marktplatz nach der Übernahme eines ehemaligen Klosters durch die Stadt. Die Halle selbst wurde 1874 vom Architekten Hector Riondel errichtet und folgte dem Vorbild der Baltard-Markthallen in Paris.
Halle Sainte-Claire trägt den Namen einer ehemaligen Klosteranlage, deren Grundstück die Stadt 1820 übernahm. Heute bleibt dieser Ort ein sozialer Treffpunkt, wo Nachbarn zusammenkommen, um einzukaufen und sich auszutauschen, was die lokale Tradition des Marktlebens lebendig hält.
Die Halle befindet sich im Zentrum der Altstadt und ist zu Fuß leicht erreichbar; die Straßenbahnlinien halten in der Nähe. Der Markt ist an den meisten Tagen aktiv, besonders morgens, mit frischen Produkten von lokalen Anbietern und Händlern.
Ein dekorativer Brunnen mit einer stilisierten Delfinfigur steht neben der Halle und wurde vom Bildhauer Clauses geschaffen. Der Brunnen ist mit drei Rosen verziert, die die Verbindung des Ortes zum Mittelalter symbolisieren und ein oft übersehenes künstlerisches Detail darstellen.
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