Gorch Fock I, Museumsschiff in Stralsund, Deutschland
Die Gorch Fock I ist ein dreimastig getakeltes Barkschiff mit einer Länge von 82,1 Metern, das 1933 bei der Werft Blohm und Voss in Hamburg in nur einhundert Tagen Bauzeit fertiggestellt wurde.
Als Segelschulschiff für deutsche Marineoffizieranwärter im Jahr 1933 gebaut, wurde das Schiff 1947 als Kriegsreparation an die Sowjetunion übergeben und segelte unter dem Namen Towarischtsch bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2003.
Das Schiff trägt den Namen des deutschen Schriftstellers und Seefahrers Johann Kinau, der unter dem Pseudonym Gorch Fock bekannt war, und repräsentiert eine maritime Ausbildungstradition, die während seiner Betriebsjahre Tausende junger Seeleute ausbildete.
Das Museumsschiff liegt an der Fährbrücke im Stralsunder Hafen und ist von April bis Oktober von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, von November bis März von 10:00 bis 16:00 Uhr, allerdings ist es nicht rollstuhlgerecht zugänglich.
Besucher können traditionelle Seemannstechniken erlernen, indem sie an ausgewiesenen Stationen auf dem Deck verschiedene Arten von Knoten üben, wo Informationstafeln die Techniken zeigen, die von Seeleuten an Bord historischer Schiffe verwendet wurden.
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