Charbonnage de Blegny-Mine, Ehemalige Kohlemine in Saint-Remy, Belgien
Das Charbonnage de Blegny-Mine ist eine ehemalige Kohlemine in Saint-Rémy in Belgien, die jetzt als Museum für Besucher zugänglich ist. Der Ort besteht aus unterirdischen Tunneln, die bis zu 60 Meter unter der Oberfläche reichen, sowie Oberflächengebäuden, Ausstellungsräumen und einem großen künstlichen Hügel aus Bergbaurückständen.
Die Mine begann bereits im 16. Jahrhundert unter der Verwaltung von Mönchen aus der Abtei Val-Dieu. Die erste Schachtanlage wurde 1779 erbaut und die Mine entwickelte sich zur Haupteinnahmequelle der Region, bevor sie 1980 nach der Ölkrise schließen musste.
Der Ort trägt den Namen einer Mine, die für die lokale Bevölkerung über Generationen hinweg prägend war und enge Gemeinschaften schuf. Besucher können heute in den Ausstellungen sehen, wie Bergarbeiterfamilien zusammenlebten und wie diese Arbeit den Alltag der Region formte.
Besucher fahren mit dem Original-Minenschacht in die Tiefe und sollten warme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen, da die unterirdischen Wege kühl und uneben sein können. Das Gelände ist teilweise barrierefrei gestaltet, und es werden Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten sowie spezielle Vereinbarungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität getroffen.
Der Schachtturm wurde im Zweiten Weltkrieg von der belgischen Armee zerstört und viele Teile der heutigen Anlage wurden danach wieder aufgebaut. Diese Rekonstruktion zeigt, wie der Bergbaubetrieb nach dem Krieg modernisiert wurde, um sicherer und effizienter zu arbeiten.
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