Blegny-Mine, Bergbaumuseum in Blegny, Belgien.
Blegny-Mine ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk im belgischen Blegny, dessen oberirdische Anlagen und zwei Untergrundebenen für Besucher zugänglich sind. Die Anlage umfasst Fördergerüste, Waschanlagen, Sortiermaschinen und weitere technische Einrichtungen, die während des aktiven Betriebs genutzt wurden.
Der Kohleabbau in Blegny begann im 16. Jahrhundert und dauerte fast fünf Jahrhunderte, bis der Betrieb 1980 eingestellt wurde. Die Schließung fiel mit dem allmählichen Ende der Kohleindustrie in ganz Belgien zusammen, die einst eine der tragenden Säulen der regionalen Wirtschaft war.
Blegny-Mine ist Teil einer Gruppe von vier belgischen Bergwerksstandorten, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe zählen. Besucher können heute noch die originalen Förderanlagen, Sortiermaschinen und Umkleideräume der Bergleute besichtigen, die so erhalten geblieben sind, wie sie zum Zeitpunkt der Schließung aussahen.
Da die unterirdischen Bereiche das ganzen Jahr über kühl und feucht sein können, empfiehlt es sich, feste Schuhe und eine wärmere Jacke mitzubringen. Der Zugang zu den Untergrundebenen erfolgt ausschließlich im Rahmen von geführten Touren, die im Voraus gebucht werden sollten.
Als der Betrieb 1980 endete, wurden viele Maschinen und Werkzeuge einfach an Ort und Stelle gelassen, sodass die Anlage noch heute so aussieht wie am letzten Arbeitstag. Der Standort wurde 2012 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen, als Teil einer Erweiterung, die vier bedeutende wallonische Bergwerke zusammenfasst.
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