Ruines du donjon
Die Ruinen des Donjons sind das, was von einem Turm aus dem 12. Jahrhundert übriggeblieben ist, der ursprünglich etwa 25 Meter hoch war und eine befestigte Anlage mit mehreren Etagen bildete. Heute können Besucher die steinernen Fundamente und Mauern sehen, die von archäologischen Ausgrabungen freigelegt wurden.
Der Turm wurde um 1120 vom englischen König Heinrich I. erbaut, dem Sohn Wilhelms des Eroberers, als Teil einer strategischen Befestigung. Während der Französischen Revolution wurden große Teile zerstört, aber Ausgrabungen seit 2005 haben wichtige Strukturen freigelegt.
Der Ort erinnert an die mittelalterliche Militärarchitektur und die Bedeutung von Befestigungen für den Schutz der Stadt. Die Ruinen zeigen, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg an diesem Ort lebten und arbeiteten, von Soldaten bis zu Handwerkern in den später entdeckten Schmieden.
Der Ort liegt auf einem schmalen Platz in der Altstadt und kann frei besucht werden, am besten während der Tageslicht-Stunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Boden uneben und die Oberfläche rau ist.
Innerhalb der Burgruinen wurden Überreste von Schmieden aus dem 14. Jahrhundert mit Dekorationen von Pferdezaumzeug an den Wänden entdeckt, was auf intensive handwerkliche Aktivität während des Hundertjährigen Krieges hindeutet. Besondere Veranstaltungen ermöglichen es Besuchern, bei laufenden Ausgrabungen zuzuschauen und Archäologen zu treffen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
