Monument aux fusillés du Bois de la Reulle, Stele und Gedenkstätte in Gragnague, Frankreich
Das Monument aux fusillés du Bois de la Reulle ist eine Gedenkstele im Wald von Gragnague, nahe Toulouse, die an fünfzehn Menschen erinnert, die am 27. Juni 1944 von deutschen Soldaten erschossen wurden. Die Stele hat eine würfelförmige Form auf einem gebrochenen Sockel und trägt auf ihren Seiten die Namen der identifizierten Opfer sowie Nummern für die unbekannten Toten.
Am 27. Juni 1944 wurden fünfzehn Widerstandskämpfer von deutschen Soldaten in diesem Wald erschossen und vor Ort verscharrt. Im September 1944 kehrten deutsche Truppen zurück, um die Leichen auszugraben, doch die sterblichen Überreste der unbekannten Opfer wurden schließlich am 13. April 1990 auf den Friedhof von Castelmaurou überführt.
Das Denkmal ist über den Chemin des fusillés du Bois de la Reulle erreichbar, einem kleinen Pfad, der in das Waldgebiet führt. Ein Besuch kann gut mit einem Spaziergang durch den Wald verbunden werden; festes Schuhwerk ist bei feuchtem Wetter empfehlenswert.
Auf dem Denkmal wird ein Belgier namens Charles de Hepcée erwähnt, was daran erinnert, dass unter den Erschossenen auch Menschen aus anderen Ländern waren. Ältere Fotos zeigen, dass er noch in den 2010er Jahren als unbekannter Soldat unter der Nummer 43 geführt wurde, bevor seine Identität festgestellt werden konnte.
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