Ronnie Scott's Jazz Club
Ronnie Scott's Jazz Club ist ein Jazzclub in einem Backsteingebäude im Londoner Stadtteil Westminster. Der Innenraum ist warm und einladend gestaltet, mit gedämmtem Licht, Samtsesseln im Retro-Stil und einer Bühne bereit für Live-Auftritte, wobei der Raum gemütlich bleibt, ohne überfüllt zu wirken.
Der Club wurde 1959 vom britischen Saxophonisten Ronnie Scott und dem Musiker Pete King gegründet und gilt als der erste Ort im Vereinigten Königreich, an dem amerikanische Jazzmusiker auftraten. Nach Scotts Tod 1996 führte Pete King den Club weiter, bis er 2005 an Sally Greene und Michael Watt verkauft wurde.
Der Name des Clubs ehrt seinen Gründer, den britischen Saxophonisten Ronnie Scott, dessen Persönlichkeit den Ort geprägt hat. Besucher erleben bis heute die gemütliche, vertraute Atmosphäre, in der Musiker und Zuhörer zusammenkommen und Musik als gemeinsame Freude teilen.
Der Club befindet sich in Soho in der Nähe der U-Bahn-Stationen Leicester Square und Tottenham Court Road, was einen einfachen Zugang ermöglicht. Die meisten Nächte finden mindestens zwei Auftritte statt, wobei der Club an Wochentagen früher und am Wochenende später öffnet, sodass Besucher flexibel planen können.
Jimi Hendrix gab seinen letzten öffentlichen Auftritt 1970 in diesem Club, ein historischer Moment, der in den Mauern dieses Ortes für immer verankert ist. Der Club hat auch eine eigene Plattenlabel gegründet, die seit 1978 Aufnahmen von Auftritten und neue Musik veröffentlicht.
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