The Atlantic Road
Die Atlantikstraße ist eine rund 8 Kilometer lange Straße in Norwegen, die über acht Brücken die Insel Averøy mit dem Festland verbindet. Sie führt durch ein Archipel aus kleinen Inseln und Felsen und bietet fast überall den Blick auf das Meer.
Die Straße wurde 1989 eröffnet, nachdem der Bau in den 1980er Jahren begann und Arbeiter häufig mit heftigen Stürmen kämpfen mussten. Das Projekt war eines der ehrgeizigsten Infrastrukturvorhaben Norwegens und machte die entlegenen Inseln erstmals dauerhaft mit dem Festland verbunden.
Die Atlantikstraße verbindet kleine Fischerorte und trägt den Namen der Meeresregion, die sie durchquert. Besucher sehen heute noch, wie die Gegend vom Leben auf dem Meer geprägt ist, mit lokalen Fischrestaurants und Handwerksbetrieben, die Traditionen dieser Küstengemeinden bewahren.
Die Straße ist frei befahrbar und kann je nach Wetterlage sehr windig sein, besonders in Stürmen, daher sollte man langsam fahren und auf Windböen achten. Parkplätze und Rastplätze mit Aussichtspunkten befinden sich an mehreren Stellen entlang der Route, wo Besucher anhalten können.
Die berühmteste Brücke der Route ist der Storseisundet, die gekrümmt über dem Wasser zu schweben scheint. Sie wurde in Autofilmen und Werbespots verwendet und ist oft das Motiv, das Menschen mit der Atlantikstraße verbinden.
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