Atlantikstraße, Küstenstraße in Møre og Romsdal, Norwegen
Die Atlantikstraße verläuft über schmale Brücken und niedrig gelegene Dämme, die mehrere kleine Inseln zwischen dem Festland und der Insel Averøy verbinden. Die Fahrbahn schlängelt sich dicht am Meeresspiegel entlang, wobei einige Abschnitte bei Flut und Wind vom Wasser umspült werden.
Die Planungen für eine feste Verbindung durch diese Inselgruppe begannen in den 1970er-Jahren, nachdem jahrzehntelang nur Fähren die Region erschlossen hatten. Nach mehreren Bauverzögerungen durch schwere Herbststürme wurde die Strecke schließlich 1989 für den Verkehr freigegeben.
Die Fahrbahn gehört zu einer Strecke, die bei Sturm mit Wellen überspült werden kann und dann für kurze Zeit unpassierbar wird. Einheimische kennen die Warnzeichen und meiden die Route während extremer Wetterlagen, während Fotografen genau diese Momente für spektakuläre Aufnahmen nutzen.
Die Strecke bleibt das ganze Jahr befahrbar, kann aber bei extremem Wetter kurzzeitig gesperrt werden. Mehrere Parkbuchten entlang der Route bieten Haltepunkte, an denen man aussteigen und die Umgebung zu Fuß erkunden kann.
Der mittlere Brückenabschnitt erzeugt bei bestimmten Blickwinkeln eine optische Täuschung, bei der die Fahrbahn unvermittelt gegen den Horizont zu enden scheint. Diese Perspektive entsteht durch den steilen Anstieg der Brücke und die Krümmung der Straße dahinter.
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