Møre og Romsdal, Verwaltungsbezirk in Westnorwegen.
Møre og Romsdal erstreckt sich entlang der norwegischen Westküste und umfasst tiefe Fjorde, Bergketten und Inseln, verteilt auf drei Hauptregionen: Nordmøre, Romsdal und Sunnmøre. Die Verwaltungsgliederung verbindet Küstenorte mit gebirgigen Gegenden, die durch ein dichtes Straßen- und Fährennetz miteinander verbunden sind.
Die Region erhielt 1936 ihren heutigen Namen, als Romsdalens amt umbenannt wurde, nachdem das Gebiet bereits 1671 als eigene Verwaltungseinheit eingerichtet worden war. Über die Jahrhunderte veränderten sich die Grenzen mehrfach, bis die heutige Form entstand.
Die drei goldenen Wikingerschiffe im offiziellen Wappen erinnern an die lange Seefahrertradition der Region, die bis heute in den Fischerei- und Werftbetrieben sichtbar wird. Viele Ortschaften leben noch immer vom Meer und pflegen die Verbundenheit mit der Küste durch Handwerk und lokale Feste.
Das Zentrum in Molde verwaltet Schulen, Gesundheitsdienste und ein regionales Straßennetz, das Täler und Inseln miteinander verbindet. Fähren ergänzen die Straßenverbindungen, um die verstreuten Gemeinden zu erreichen.
Die Raumabahn verbindet das Gebiet mit dem überregionalen Schienennetz und schlängelt sich dabei durch enge Täler und über Bergpässe. Sie dient nicht nur Reisenden, sondern wird auch für Gütertransporte und lokale Verbindungen genutzt.
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