Hjørundfjorden, Von Bergen umgebener Fjord in der Region Sunnmøre, Norwegen
Der Hjørundfjord ist ein Fjord im Sunnmøre-Gebiet, der sich etwa 35 Kilometer durch Ørsta und Sykkylven erstreckt und an einigen Stellen über 400 Meter tief ist. Das Wasser wird von hohen Bergen eingefasst, die steil zu den Ufern abfallen.
Das Gebiet bildete von 1838 bis 1964 seine eigene Gemeinde, bevor es mit Vartdal und Ørsta zu einer größeren Verwaltungseinheit zusammengelegt wurde. Diese administrative Veränderung prägte die Entwicklung der Siedlungen in der Region.
Der Name des Fjords stammt aus dem Altnordischen und könnte sich auf eine Waffe beziehen, was die skandinavische Sprachgeschichte der Region widerspiegelt. Die kleinen Dörfer entlang der Ufer zeigen noch heute die traditionelle Lebensweise der Menschen, die mit dem Wasser und den Bergen leben.
Die Dörfer Sæbø, Urke, Øye und Bjørke an der innersten Stelle des Fjords sind gute Ausgangspunkte für Erkundungen und Outdoor-Aktivitäten. Von diesen Orten aus können Besucher leicht Wanderungen starten oder Bootsfahrten unternehmen.
Das Wasser bei Lygnstøylvatnet verbirgt versunkene Bergweiden, die für Taucher erreichbar sind und unterirdische archäologische Stätten bilden. Diese unter Wasser liegenden Kulturlandschaften erzählen von alter Viehzucht in der Region.
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