Ivar Aasen-tunet, Sprachdokumentationszentrum in Volda, Norwegen
Ivar Aasen-tunet ist ein Dokumentations- und Ausstellungszentrum in Volda, das sich der norwegischen Sprache und ihrer regionalen Variationen widmet. Das Gebäude enthält mehrere Ausstellungsräume mit interaktiven Installationen, Multimedia-Präsentationen und historischen Dokumenten, die die Sprachentwicklung zeigen.
Das Zentrum wurde 2000 gegründet und ehrt Ivar Aasen, einen Gelehrten, der im 19. Jahrhundert Norwegens Regionen bereiste, um Dialekte zu dokumentieren. Seine Arbeit führte zur Schaffung des Nynorsk, einer Schriftsprache, die auf gesprochenen Dialekten basierte.
Das Zentrum zeigt, wie sich die norwegische Sprache in verschiedenen Regionen entwickelt hat und welche Herausforderungen sie heute noch prägen. Besucher erfahren durch Filme und Dokumente, wie Menschen unterschiedliche Dialekte sprechen und warum Sprache für die Identität einer Gemeinschaft wichtig ist.
Das Zentrum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet klare Beschilderung für Besucher. Es gibt ein Café mit lokalen Spezialitäten, einen Geschenkeladen und die Möglichkeit, an geführten Touren teilzunehmen.
Das Gebäude wurde von dem renommierten Architekten Sverre Fehn entworfen, dessen modernes Design einen starken Kontrast zum Thema der traditionellen Dialekte bietet. Die Architektur erhielt 2008 einen Preis für ihre hervorragende Gestaltung.
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