Vartdalsfjorden, Fjord in der Provinz Møre og Romsdal, Norwegen
Der Vartdalsfjorden ist ein Fjord in Møre og Romsdal, der sich durch die Gemeinden Hareid, Ulstein und Ørsta erstreckt und Storfjorden mit Sulafjorden verbindet. Das Gewässer ist geprägt von steilen Berghängen an den Ufern und mehreren kleineren Inseln, darunter Eika in der Mitte des Fjords.
Das Gebiet war ursprünglich Teil der Gemeinde Vartdal, die zwischen 1895 und 1964 an den südlichen Ufern des Fjords liegt. Eine Umstrukturierung führte zur Auflösung dieser Gemeinde und zur Eingliederung in Ørsta und andere benachbarte Gemeinden.
Der Name des Fjords stammt aus dem Altnordischen und bezieht sich auf ein Tal, in dem Fischer traditionell ihre Netze auswarfen. Die Gegend war lange Zeit von dieser Fischerei geprägt, und diese Verbindung zur See ist immer noch in der Landschaft erkennbar.
Der Eiksund-Tunnel bietet eine Straßenverbindung über den Fjord und verbindet die Gemeinden auf beiden Seiten miteinander. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann diese direkte Route nutzen, um die Region zu durchqueren und die umliegenden Orte zu besuchen.
Der Fjord erreicht Tiefe von bis zu 365 Metern unter dem Meeresspiegel, was ihn zu einer der tiefsten Wasserstraßen in der Region macht. Diese bemerkenswerte Tiefe prägt die lokale Hydrographie und ermöglicht unterschiedliche marine Lebensräume in den verschiedenen Schichten des Wassers.
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