Zakariasdamm, Betonbogenstaumauer in Norddal, Norwegen.
Zakariasdammen ist ein Bogenstaudamm aus Beton, der sich über die Nedstedalsjuvet-Schlucht erstreckt und etwa 95 Meter hoch ist. Der Damm speichert Wasser, das durch ein dichtes Rohrsystem zur Stromerzeugung genutzt wird und sich eng in die steilen Bergwände einpasst.
Die Tama wurde zwischen 1966 und 1969 erbaut und überflutete dabei drei Bauernhöfe in der Gegend von Nedste-Rødal. Der Bau markierte eine Wendung in der lokalen Energiewirtschaft, da die Region erstmals Wasserkraft im großen Maßstab nutzen konnte.
Der Staudamm erhielt 1976 den Betongtavlen-Architekturpreis für seine technische Gestaltung und Integration in die Berglandschaft.
Der Damm ist über eine private Zufahrtsstraße von Tafjord erreichbar, die von Tafjord Kraft gepflegt wird und bis zu Øvste Rødal führt. Besucher sollten bedenken, dass das Gebiet Privatgrundstück ist und nur zu angegebenen Zeiten zugänglich sein kann.
Bei niedrigem Wasserstand des Stausees werden die Mauern der überfluteten Höfe sichtbar, die am Boden des Reservoirs liegen. Diese Spuren erinnern an die Gemeinden, die für die Energiegewinnung geopfert wurden.
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