Mongefossen, Monumentaler Wasserfall in der Gemeinde Rauma, Norwegen.
Mongefossen ist ein Wasserfall in der Rauma-Gemeinde und fällt in einer einzigen senkrechten Linie 773 Meter hinab, was ihn zu einem der höchsten Wasserfälle der Welt macht. Der Wasserlauf hat eine Breite von etwa 23 Metern und bildet ein beeindruckendes Naturschauspiel in der norwegischen Berglandschaft.
Der Wasserfall entstand durch die natürliche Erosion des Berggesteins über lange Zeiträume, wurde aber 1977 durch das Grytten-Wasserkraftprojekt beeinträchtigt. Der Fluss Mongeelva wurde zur Energieerzeugung umgeleitet, was den Wasserfluss deutlich reduzierte.
Der Wasserfall zeigt Norwegens Beziehung zu seinen Naturressourcen und der Entwicklung der Wasserkraft des Landes.
Sie konnen den Wasserfall von der Bahnstation der Rauma-Linie aus beobachten, die zwischen den Dorfern Flatmark und Marstein liegt. Dies ermoglicht einen guten Blick auf das Naturschauspiel mit bequemer Zuganbindung zur Anfahrt.
Das Wasser stammt aus funf Bergseen und zwei kleinen Gletschern und fliesst hauptsachlich wahrend starker Regenfalle oder wenn Speicherbecken uberlaufen. Dieses saisonale Verhalten macht den Wasserfall zu einem besonders veranderlichen Naturwunder.
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