Val di Gressoney
Val di Gressoney ist ein Tal in der Region Valle d'Aosta, das sich in den Alpen ausbreitet und zwei Hauptdörfer beherbergt: Gressoney-Saint-Jean auf etwa 1385 Metern und Gressoney-La-Trinité auf etwa 1627 Metern. Das Lys-Fluss-Tal wird von hohen Bergen wie dem Lyskamm und der Piramide Vincent umrahmt und zeigt das ganze Jahr über felsiges Gelände und in der Winterzeit Schneeflecken.
Das Tal wurde vor über 800 Jahren von der Walser besiedelt, einer Gruppe germanischer Abstammung, die sich in den Berghängen niederließ und dort ihre Kultur entwickelte. Im frühen 20. Jahrhundert wurde es durch Königin Margherita von Savoyen bekannt, die sich hier aufhielt und ein Schloss baute, was wohlhabende und adlige Familien anzog.
Das Tal ist seit über 800 Jahren Heimat der Walser, einer Gemeinschaft mit deutschem Ursprung, deren Kultur in traditionellen Holzhäusern mit steilen Dächern sichtbar ist. Ihre Sprache Titsch und ihre Bräuche prägen bis heute das Bild der Dörfer und werden in lokalen Museen bewahrt.
Der beste Ausgangspunkt ist Gressoney-Saint-Jean, das größere der beiden Dörfer mit Läden, Cafes und Unterkunftsmöglichkeiten im Zentrum. Beide Dörfer sind durch Wanderwege verbunden, und es gibt auch einen kleinen See und zugängliche Museen, die die Geschichte der Region zeigen.
Der Ort war eng mit Königin Margherita von Savoyen verbunden, die ein Schloss in der Umgebung bauen ließ, was zeigt, wie die königliche Neigung für die Gegend sie in einen touristischen Zufluchtsort verwandelte. Diese Verbindung zur Monarchie zieht Besucher an, die sich für die Vergangenheit der Region interessieren.
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