Lago de la Ercina
Lago de la Ercina ist ein kleiner Bergsee, der auf etwa 1100 Metern Höhe liegt und von felsigen Hügeln und grünen Wiesen umgeben ist. Das Wasser ist klar und flach, etwa zwei Meter tief, mit Moosen, Gräsern und Schilfrohr an den Ufern, die eine reichhaltige Umgebung für Wasser- und Sumpfvögel wie Enten und Blesshühner schaffen.
Der See entstand durch Gletschererosion, die während der Eiszeit die Bergtäler formte und diese Senke mit Wasser füllte. In den 1970er Jahren wurden Arbeiten durchgeführt, um zu verhindern, dass der See austrocknet, einschließlich des Baus eines kleinen Dammes zur Wasserspeicherung.
Die Gegend um den See hat eine lange Tradition der Bergwirtschaft, bei der Hirten Schafe und Rinder auf den Bergweiden führen. Besucher sehen manchmal Hirten mit ihren Herden auf den Pfaden und hören Geschichten über das Leben in den Bergen, während die Gegend auch kleine traditionelle Feste mit lokaler Musik und Speisen veranstaltet.
Sie können den See vom nahe gelegenen Ort Cangas de Onís aus erreichen, wo es einen Parkplatz gibt, der an arbeitsreichen Tagen voll werden kann. Die Wanderwege zum See sind sanft und dauern etwa eine Stunde, können aber nach Regen rutschig sein, daher sind gute Schuhe und Wasser wichtig.
Der See wird lokal Tiese genannt und war einmal größer, schrumpft aber natürlicherweise im Laufe der Zeit. An klaren Tagen kann man von dem See aus bis zum Atlantischen Ozean in der Ferne sehen, was einen überraschenden Blick von dieser abgelegenen Berglagune bietet.
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