Urbasa mendia
Die Sierra de Urbasa ist ein großes Waldgebiet in Nordwestnavarra mit Höhen um 1000 Meter. Der Wald besteht hauptsächlich aus Buchen, Eiben, Wacholder und Kiefern, die in den höheren Zonen in Bergweiden und Krautvegetation übergehen.
Die frühesten Spuren menschlicher Besiedlung stammen von Jägern und Sammlern vor Tausenden von Jahren, deren Steinwerkzeuge an vielen Stellen gefunden wurden. Später errichteten Hirten Denkmäler wie Dolmen und Cromlechs, von denen einige noch heute in kleinen Erdhügeln vergraben sichtbar sind.
Die Sierra de Urbasa ist ein Ort, an dem Hirten seit Jahrhunderten Tiere auf den Bergweiden grasen lassen. Die Wege und Hütten erzählen noch heute von dieser alten Lebensweise und wie Menschen und Natur hier zusammenleben.
Das Gebiet hat mehrere gekennzeichnete Wanderwege für verschiedene Fähigkeitsstufen, von kurzen Spaziergängen bis zu längeren Trekkingtouren. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, Wasser mitbringen und das Informationszentrum besuchen, um Orientierung und Wissenswertes über die Gegend zu erhalten.
Das Gebiet ist bekannt für seine Dolmen und Steinkonstruktionen aus der Frühgeschichte, die in der Landschaft vergraben sind und Zeugnis von antiken Bestattungsbräuchen ablegen. Besucher können auch unterirdische Höhlen wie die Cueva de Lezaundi erkunden, die im Kalkstein versteckt sind.
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