Barrio de la Estación
Barrio de la Estación ist ein Stadtviertl in Haro mit Dutzenden von Weingütern, die sich um den Bahnhof herum gruppieren. Die meisten Gebäude sind aus Stein und Backstein mit großen Holztüren gebaut, während neuere Techniken in einige der älteren Strukturen integriert worden sind.
Das Viertel entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als französische Weinerzeuger nach Haro kamen und Bodegas in der Nähe der neu gebauten Eisenbahn errichteten. Die Eisenbahn ermöglichte den Export von Wein in andere Regionen und ins Ausland und machte den Stadtteil zum Zentrum des Weinhandels.
Der Stadtteil ist bekannt als Zentrum der Weinherstellung, wo Familien seit Generationen ihre Handwerk pflegen. Die Bodegas und ihre offenen Türen zeigen tägliche Arbeit, und Besucher können durch Führungen verstehen, wie Wein hergestellt, gelagert und exportiert wird.
Das Viertel ist leicht erreichbar mit Parkplätzen und Bushaltestellen in der Nähe und kann zu Fuß erkundet werden, wobei viele Weingüter Führungen und Kostproben anbieten. Die besten Zeiten zum Besuchen sind tagsüber, wenn die Bodegas aktiv sind, und die Straßen können eng und steil sein, daher ist bequemes Schuhwerk empfehlenswert.
Das Gebiet wird manchmal die goldene Meile des Rioja-Weins genannt, da es die größte Konzentration sehr alter Weingüter der Welt um einen zentralen Punkt herum hat. Diese einzigartige Anordnung rund um die Eisenbahn macht es zu einem seltenen Beispiel für die Auswirkungen des Transportnetzes auf die Weinproduktion.
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