Historical Village of Piódão
Das Historical Village of Piódão ist ein kleines Bergdorf in der Serra do Açor, das aus eng beieinanderstehenden Häusern aus dunklem Schiefer mit blauen und weißen bemalten Türen und Fenstern besteht. Die schmalen gepflasterten Gassen folgen der Bergform und verbinden die Häuser mit kleinen Brücken über Bäche, die durch das Dorf fließen.
Piódão wurde vor vielen Jahrhunderten gegründet und entwickelte sich durch die Landwirtschaft auf terrassierten Hängen, wobei die Einwohner die steile Berglandschaft für den Anbau nutzten. Im 19. Jahrhundert führte Padre Manuel Fernandes Nogueira bedeutende Veränderungen durch, baute eine Schulde, verbesserte Wege und Brücken, sowie die Kirchenfassade mit architektonischen Details aus anderen Ländern.
Der Name Piódão leitet sich von der Art ab, wie die Steinhäuser dicht beieinander liegen und wirken wie eine lebende Krippe. Die Bewohner bewahren ihre handwerklichen Traditionen, indem sie hausgemachte Käsesorten, Marmeladen und Liköre herstellen und an Besucher weitergeben, was ihre lebendige Verbindung zur Vergangenheit zeigt.
Das Dorf ist nur mit dem Auto zu erreichen über enge und kurvenreiche Bergstraßen, die Vorsicht erfordern und Zeit in Anspruch nehmen, aber schöne Ausblicke bieten. Es gibt kleine Gasthöfe und Herbergen im Dorf oder in nahegelegenen Siedlungen wie Chãs d'Égua, wo man übernachten und die Gegend in Ruhe erkunden kann.
Piódão wird auch Krippen-Dorf genannt, weil die dicht gepackten Häuser mit ihren blauen Fenstern bei Nacht wie eine lebendige Weihnachtskrippe aussehen. Diese besondere Form entstand natürlicherweise, da die Menschen die Steinhäuser eng aneinander bauten, um Wärme zu sparen und die Bergflanke optimal zu nutzen.
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