Zillertaler Höhenstraße
Die Zillertaler Höhenstraße ist eine gut ausgebaute Bergstraße im österreichischen Zillertal, die bis auf etwa 1815 Meter Höhe führt. Sie verbindet fünf Eingangspunkte miteinander und bietet unterwegs breite Ausblicke auf Berggipfel, Täler und offene Alpenweiden.
Die Straße wurde in den 1960er Jahren erbaut, um Bergbauern bei der Bewirtschaftung ihrer Weiden und der Kontrolle von Bergbächen zu helfen. Mit der Zeit entwickelte sie sich zu einer beliebten Tourismusroute, die Besuchern ohne großen Aufwand Zugang zu alpinen Landschaften bietet.
Die Straße ist nach wie vor mit der lokalen Landwirtschaft verbunden, da sie ursprünglich zur Verwaltung von Bergweiden angelegt wurde. Besucher können an den Berghütten entlang des Weges regionale Speisen genießen und so die Bergkultur hautnah erleben.
Die Straße ist für verschiedene Fahrzeugtypen zugänglich, darunter Autos, Motorräder und kleine Busse bis etwa zehn Meter Länge, wobei unterschiedliche Gebühren anfallen. Besucher sollten bedenken, dass die Straße saisonal geöffnet ist und bei schlechtem Wetter oder Schneefall möglicherweise nicht befahrbar ist.
Der Weg war von Anfang an mit Wassermanagement verbunden, da er auch zur Kontrolle von Bergbächen diente, nicht nur zur Weidewirtschaft. Diese doppelte Funktion macht den Landstrich zu einem Ort, an dem Mensch und Natur auf besondere Weise zusammenwirken.
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