新宿ゴールデン街, Vergnügungsviertel in Kabukicho, Tokio, Japan
Shinjuku Golden Gai ist ein kleines Viertel in Kabukicho, Tokio, das aus engen Gassen und rund 200 winzigen Bars besteht. Die meisten dieser Bars haben Platz für nur wenige Personen gleichzeitig, und ihre Fassaden sind dicht mit Schildern, Neonlichtern und Aufklebern bedeckt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden hier illegale Märkte und einfache Trinkstuben, die sich nach und nach zu einem Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Musiker entwickelten. Dieses kreative Milieu hat dem Viertel seinen Ruf geprägt und es über Jahrzehnte am Leben erhalten.
Viele Bars im Golden Gai haben ein eigenes Thema: Musik, Bücher, Kino oder Horrorfilme. Wer durch die engen Gassen schlendert, merkt schnell, dass jede Bar eine andere Stimmung hat und eine andere Art von Stammgästen anzieht.
Die Gassen sind sehr eng, daher ist es ratsam, große Taschen oder Rucksäcke in einem Schließfach in der Nähe des Bahnhofs Shinjuku zu lassen, bevor man das Viertel betritt. Die meisten Bars akzeptieren keine Kreditkarten, also empfiehlt es sich, Bargeld mitzunehmen, und in Innenräumen sollte man vor dem Fotografieren immer um Erlaubnis bitten.
Einer der bekanntesten Bars im Viertel, La Jetée, wurde von einem französischen Kurzfilm aus dem Jahr 1962 inspiriert und wird seit Jahrzehnten von einer Filmliebhaberin geführt. Obwohl das Viertel in den 1980er und 1990er Jahren mehrfach mit dem Abriss bedroht war, wehrten sich die Barbesitzer und retteten es.
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