Stadttore-Mauern, Rempart in Antibes, Frankreich
Die Remparts et fortifications sind die erhaltenen Überreste der Stadtmauern und Befestigungsanlagen von Antibes, einer Küstenstadt auf einem Felsvorsprung an der Côte d'Azur. Der bekannteste erhaltene Teil ist der Bastion Saint-André, nahe dem Hafen, zusammen mit einigen Mauerabschnitten, die die Altstadt noch heute zum Meer hin begrenzen.
Die ersten Befestigungen wurden von griechischen Siedlern, den Phokäern, auf dem Felsvorsprung errichtet, auf dem später die Stadt wuchs. Über Jahrhunderte wurden die Mauern mehrfach verstärkt, zuletzt im 17. Jahrhundert unter dem Ingenieur Vauban, dessen Arbeiten jedoch nie vollständig fertiggestellt wurden.
Entlang der Strandseite der Altstadt kann man noch einen Teil der alten Mauern sehen, der heute einen Spazierweg am Meer bildet. Der Blick auf das Meer und die Bucht von Antibes ist von hier aus sehr klar, was erklärt, warum dieser Ort seit der Antike verteidigt wurde.
Die erhaltenen Mauerabschnitte sind von der Altstadt aus zu Fuß erreichbar und lassen sich ohne besonderen Aufwand im Vorbeigehen besichtigen. Wer mehr über die Geschichte der Befestigungsanlagen erfahren möchte, kann im Musée d'Archéologie in Antibes ein Stadtmodell von 1747 besichtigen.
Ein detailliertes Stadtmodell aus dem Jahr 1747 zeigt, wie Antibes mit all seinen Mauern, Bastionen und Toren vor dem Abriss im 19. Jahrhundert ausgesehen hat. Dieses Modell gibt heute einen vollständigeren Eindruck des einstigen Verteidigungssystems als die wenigen erhaltenen Mauerreste vor Ort.
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