Hospice de France, Berghütte bei Bagnères-de-Luchon, Frankreich
Das Hospice de France ist eine Berghütte auf 1385 Metern Höhe im Tal der Pique, nahe Bagnères-de-Luchon in den Pyrenäen. Das Steingebäude im traditionellen Stil liegt am Ende eines Tals und ist von Gipfeln und Wäldern umgeben.
Ein Dokument aus dem Jahr 1200 erwähnt an dieser Stelle einen Ort namens Hospitali beati Johanni, der Reisenden und Pilgern auf ihrem Weg durch die Pyrenäen Schutz bot. Der heutige Name Hospice de France tauchte erst im 19. Jahrhundert auf, als eine Straße den Zugang erleichterte und der Ort für Bergsteiger auf dem Weg zu den Gipfeln Aneto und Maladeta bekannt wurde.
Die Hütte ist je nach Witterung von Mitte April bis Ende November geöffnet; im Winter ist die Straße wegen Schnee und Lawinengefahr gesperrt und der Zugang erfolgt nur zu Fuß oder auf Skiern. Ein Schlafsack wird für die Nutzung der Gemeinschaftsdormitorien empfohlen; für die Privatzimmer ist die Grundausstattung vorhanden.
Das Hospice gehörte einst zu einem Netz von Unterkünften, das Händler, Pilger und Soldaten auf den gefährlichen Pyrenäenpässen schützte, lange bevor es von Wanderern entdeckt wurde. Ein Erdrutsch in den 1970er Jahren blockierte die Zufahrtsstraße und prägte den winterlichen Charakter des Ortes bis heute.
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