Chapelle Notre-Dame-des-Grâces, Kapelle in Roumégoux, Frankreich
Die Kapelle Notre-Dame-des-Grâces ist ein kleines Gotteshaus aus Stein im Dorf Roumégoux im Süden Frankreichs, auf einem leichten Hügel gelegen, umgeben von Feldern und ruhigen Wegen. Das Gebäude hat einen schlichten Glockenturm und Mauern, die ihr Alter deutlich zeigen.
Die Kapelle geht auf eine frühere Wegschrein zurück, an dem Pilger auf dem Durchzug durch die Gegend Halt machten, bevor sie zu einem kleinen Kirchengebäude ausgebaut wurde. Im Jahr 1690 wurde sie neu errichtet und im frühen 19. Jahrhundert vergrößert, um mehr Gläubige aufnehmen zu können.
Die Kapelle ist der Jungfrau Maria unter dem Namen Notre-Dame-des-Grâces gewidmet, was auf eine lange Tradition der Marienverehrung in dieser Gegend hinweist. Im Inneren werden Blumen und kleine Gaben auf einem schlichten Altar niedergelegt, wie es die Einheimischen seit Generationen tun.
Die Kapelle ist in den Frühjahrs- und Sommermonaten frei zugänglich und lässt sich gut zu Fuß über die ruhigen Wege um Roumégoux erreichen. Das Gebäude ist klein, daher empfiehlt sich ein Besuch außerhalb der lokalen Wallfahrtstage, wenn man Ruhe sucht.
In der Nähe der Kapelle entspringt die Quelle Saint-Géraud, ein natürliches Wasserloch, das laut einer alten Legende entstand, als Mönche aus Aurillac die Reliquien des heiligen Géraud durch die Gegend trugen. An einem Stein neben der Quelle soll noch heute der Abdruck eines Maultieres zu sehen sein, das damals dabei war.
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