Le Havre, Hafenstadt in der Normandie, Frankreich
Le Havre ist eine Hafenstadt an der Küste der Normandie im Norden Frankreichs, wo die Seine in den Ärmelkanal mündet. Der Hafen ist einer der größten des Landes und prägt das gesamte Stadtbild, von den Kais über die Industrieanlagen bis hin zu den breiten Straßen dahinter.
Le Havre wurde im 16. Jahrhundert auf Befehl von König Franz I. als neuer Hafen an der Mündung der Seine gegründet und wuchs schnell zu einem der wichtigsten Handelshäfen Frankreichs heran. Im Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Stadt zerstört und anschließend vom Architekten Auguste Perret mit einem völlig neuen Stadtplan aus Stahlbeton wiederaufgebaut.
Das Stadtzentrum von Le Havre wurde nach dem Krieg von Auguste Perret nach einem einheitlichen Plan wiederaufgebaut und ist seit 2005 UNESCO-Welterbe. Die breiten Straßen, die geometrischen Betongebäude und die offenen Plätze geben der Stadt ein Gesicht, das sich deutlich von anderen französischen Städten unterscheidet.
Le Havre lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da das Straßennetz flach und übersichtlich ist. Der Hafen und das Stadtzentrum liegen nah beieinander, sodass sich viele Sehenswürdigkeiten ohne großen Aufwand erreichen lassen.
Das MuMa, das Kunstmuseum der Stadt, besitzt nach dem Louvre die größte Sammlung impressionistischer Gemälde in Frankreich, darunter Werke von Monet und Renoir. Diese Verbindung zur Malerei erklärt sich durch die besondere Qualität des Lichts an der Alabasterküste, das Künstler seit Jahrhunderten anzieht.
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