Galerie des Hufeisens, Touristische Sehenswürdigkeit in Vichy, Frankreich
Die Galerie du Fer à Cheval ist eine überdachte Einkaufspassage im Kurquartier von Vichy, Frankreich. Sie erstreckt sich in einem hufeisenförmigen Bogen um den Musikpavillon, mit Ladenzeilen auf beiden Seiten und einem Glasdach, das natürliches Licht einlässt.
Die Galerie wurde 1899 eröffnet, als neue Ladengeschäfte in einem Halbkreis um den neu errichteten Kiosque à Musique gebaut wurden. Die Architekten Charles Le Coeur und Lucien Woog entwarfen den Komplex zu einer Zeit, als Vichy als Kurstadt auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit war.
Die Galerie du Fer à Cheval verdankt ihren Namen ihrer hufeisenförmigen Grundriss, der sich um den Musikpavillon des Kurparks schlingt. Viele Ladenbesitzer haben das ursprüngliche Erscheinungsbild ihrer Geschäfte bewahrt, mit alten Schildern, klassischen Schaufenstern und Holzvertäfelungen, die an vergangene Jahrzehnte erinnern.
Die Galerie liegt im Herzen des Kurviertels, nur wenige Schritte von den Thermalquellen und dem zentralen Park entfernt, was sie leicht zu Fuß erreichbar macht. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Tageszeit, doch vormittags ist es in der Regel ruhiger.
Eine der Boutiquen in der Galerie diente als Filmkulisse für einen Spielfilm über Coco Chanel, da ihr Interieur so authentisch wirkte, dass kaum Änderungen nötig waren. Für den Dreh wurden vor dem Gebäude sogar Pferdekutschen aufgestellt, um die Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts nachzubilden.
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