Mittelalterliche Stadt Chauvigny, Mittelalterliche Altstadt in Chauvigny, Frankreich
Die Cité Médiévale de Chauvigny ist eine mittelalterliche Altstadt auf einem Hügel in Chauvigny, in der französischen Region Nouvelle-Aquitaine. Auf dem Plateau stehen mehrere Burgruinen nebeneinander, darunter der Bischofspalast und die Burgen Montléon, Harcourt und Gouzon, ergänzt durch enge Gassen aus altem Stein.
Die Oberstadt von Chauvigny entwickelte sich im Mittelalter rund um die Macht der Bischöfe von Poitiers, die dort ab dem 10. Jahrhundert eine Festung errichteten. Im Laufe der Zeit bauten auch rivalisierende Adelsgeschlechter ihre eigenen Burgen in unmittelbarer Nachbarschaft.
Die Stiftskirche Saint-Pierre ist für ihre romanischen Kapitelle bekannt, die mit Fabelwesen und Szenen aus der Bibel geschmückt sind. Wer die Kirche betritt, entdeckt dort Figuren, die man in dieser Form selten sieht.
Der Zugang zur Oberstadt erfolgt zu Fuß über gepflasterte Gassen, die teils steil sind. Es empfiehlt sich, bequemes Schuhwerk zu tragen und genügend Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Denkmäler in Ruhe zu erkunden.
Chauvigny ist eine der wenigen Städte Frankreichs, in denen fünf mittelalterliche Burgen auf einem einzigen Felsvorsprung erhalten geblieben sind. Dieser ungewöhnliche Umstand ist das Ergebnis der Rivalität zwischen mehreren Herrschern, die sich denselben strategischen Hügel geteilt haben.
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