Feld San Pietro, Fußgängerzone im Stadtteil Castello, Venedig, Italien
Place San Pietro ist eine Fußgängerzone im Stadtteil Castello in Venedig, die auf gepflasterten Wegen durch ein ruhiges Viertel abseits der großen Touristenströme führt. Die Gegend ist von alten Backsteingebäuden gesäumt, und in der Nähe verlaufen schmale Kanäle, über die kleine Brücken führen.
Das Viertel rund um den Platz trägt seinen Namen von der nahe gelegenen Kirche San Pietro di Castello, die jahrhundertelang die Kathedrale von Venedig war, bevor diese Funktion an die Markusbasilika überging. Diese Verschiebung erklärt, warum der Bereich heute so abseits der belebten Stadtmitte liegt.
Die venezianischen Straßenschilder, die sogenannten Nizioleti, sind kleine weiß-schwarze Tafeln, die direkt auf die Hauswände gemalt werden. Sie zeigen nicht nur den Straßennamen, sondern auch Pfeile, die den Weg zu den wichtigsten Punkten der Stadt weisen.
Die Zone ist nur zu Fuß erreichbar und für Kinderwagen oder Rollstühle streckenweise schwierig, da enge Gassen und viele Brücken den Weg prägen. Es empfiehlt sich, früh morgens oder am späten Nachmittag herzukommen, wenn die Gegend noch ruhiger ist.
In Venedig folgt die Hausnummerierung nicht der Straßenlogik anderer Städte: Die Nummern laufen durch das gesamte Sestiere, sodass zwei nebeneinanderliegende Häuser sehr unterschiedliche Nummern tragen können. Wer eine bestimmte Adresse sucht, braucht oft auch den Namen des Sestiere, um nicht vollständig die Orientierung zu verlieren.
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