Passage Boiton, Wohnstraße im 13. Arrondissement, Paris, Frankreich
Der Passage Boiton ist eine schmale Wohnstraße im 13. Arrondissement von Paris, die im Viertel Butte-aux-Cailles liegt und vom 11 rue de la Butte-aux-Cailles sanft abfallend zur rue Bernard-Martin führt. Die Gasse ist gesäumt von kleinen Gebäuden niedriger Bauhöhe, hinter denen sich manchmal kleine Höfe oder Gärten verbergen.
Das Gebiet rund um die Butte-aux-Cailles war einst landwirtschaftlich genutztes Land mit Bauern, Wassermühlen und Windmühlen, bevor es um 1860 offiziell in die Stadt Paris eingemeindet wurde. Der instabile Untergrund, geprägt von alten Steinbrüchen und Lehmgruben, hat die Bebauung in der Straße von Anfang an auf niedrige, bescheidene Häuser beschränkt.
Der Name der Gasse geht auf einen früheren Grundbesitzer der Gegend um die Butte-aux-Cailles zurück, was ihr einen persönlichen Bezug zur Geschichte des Viertels verleiht. An manchen Wänden sind Graffitis und Wandmalereien zu sehen, die von Anwohnern im Laufe der Jahre hinterlassen wurden.
Die nächste Metrostation ist Corvisart an der Linie 6, von der aus die Gasse in wenigen Gehminuten erreichbar ist. Die Straße hat ein leichtes Gefälle, was das Gehen angenehm macht, aber für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu beachten ist.
Ein Teil des Films Dernier Domicile Connu aus dem Jahr 1970 wurde in dieser Gasse gedreht, was zeigt, dass die Straße als diskreter Drehort für das französische Kino diente. Trotz dieser filmischen Vergangenheit trägt keinerlei Hinweisschild auf diesen Umstand hin.
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