Chinatown, Stadtviertel im 13. Arrondissement, Paris, Frankreich
Chinatown ist ein Stadtviertel im 13. Arrondissement von Paris, geprägt von Restaurants, Läden, Märkten und Tempeln asiatischer Gemeinschaften. Die Straßen sind dicht bebaut, und ein großes farbiges Tor markiert den Eingang zum Viertel.
Das Viertel entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, als chinesische Arbeiter sich in Paris niederließen und ihre Traditionen mitbrachten. Im Laufe der Jahrzehnte siedelten sich hier auch Gemeinschaften aus Vietnam, Laos und anderen asiatischen Ländern an, was dem Viertel sein heutiges Gesicht gab.
Beim Spaziergang durch das Viertel fallen chinesische Schriftzeichen auf Ladenschildern, bunte Lampions an Fassaden und Straßenschilder in mehreren Sprachen auf. Besonders während des Chinesischen Neujahrsfestes verwandeln sich die Straßen mit Umzügen, Drachen und Musik in einen lebhaften Festort.
Das Viertel ist am bequemsten über die Metrostation Place d'Italie erreichbar. An Wochenenden und Abenden ist es am belebtesten, und in dieser Zeit sind auch die meisten Läden und Restaurants geöffnet.
In einem Parkhaus des Viertels befindet sich ein kleiner buddhistischer Tempel, der von außen kaum zu erkennen ist. Wer ihn findet, tritt in einen stillen Ort ein, der trotz seiner ungewöhnlichen Lage von Anwohnern regelmäßig zum Gebet genutzt wird.
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