Empfindliche Zone, Kunstzentrum in Saint-Denis, Frankreich
Zone sensible ist ein Kunstzentrum in Saint-Denis, im Norden von Paris, das auf einem ehemaligen Gemüsebauernhof aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet wurde. Der Ort vereint auf etwa einem Hektar Fläche einen aktiven Garten, der nach permakultureller Methode bewirtschaftet wird, mit Bereichen für Ausstellungen, Aufführungen und künstlerische Projekte.
Das Gelände war früher eine der letzten aktiven Gemüsegärtnereien von Saint-Denis, die seit den 1920er Jahren von der Familie Kersanté betrieben wurde. Die Stadt kaufte das Grundstück, um es vor der Bebauung zu schützen, und 2003 übernahm der Künstler Olivier Darné das Projekt, um es in einen Ort zu verwandeln, der Landwirtschaft und Kunst verbindet.
Zone sensible ist ein Ort, an dem Kunst und Stadtlandwirtschaft nebeneinander existieren, was in einer städtischen Umgebung selten zu sehen ist. Besucher können gleichzeitig Gemüsebeete und künstlerische Installationen entdecken, die beide durch die Idee des Lebens in der Stadt verbunden sind.
Der Ort ist über die Métro-Station Saint-Denis - Université erreichbar, von der man nur wenige Minuten zu Fuß entfernt ist. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, welche Veranstaltungen oder Workshops geplant sind, da das Programm wechselt und nicht immer alles für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist.
Das Gelände beherbergt mehr als 250 verschiedene Pflanzenarten, was es zu einem der artenreichsten städtischen Gärten in der Gegend von Paris macht. Einige dieser Pflanzen stammen aus anderen Kulturen und spiegeln die Vielfalt der Bevölkerung wider, die in der Region rund um Saint-Denis lebt.
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