Puy de Chanturgue, Vulkan in Clermont-Ferrand, Frankreich
Der Puy de Chanturgue ist ein erloschener Vulkanhügel am Rand von Clermont-Ferrand im Herzen der Auvergne. Er gehört zum größeren Vulkangürtel der Region und erhebt sich sanft über das umliegende Tal, mit felsigem Boden, Grasflecken und vereinzelt wachsenden Bäumen entlang der markierten Wanderwege.
Die vulkanische Aktivität, die den Puy de Chanturgue formte, liegt weit in der Vergangenheit, und seither haben Wind und Erosion die ursprünglich schärferen Konturen des Hügels abgerundet. Archäologen entdeckten auf den Hängen Reste eines gallischen Oppidums sowie eines gallo-römischen Tempels, was zeigt, dass der Ort über Jahrhunderte hinweg besiedelt war.
Der Puy de Chanturgue ist eng mit dem Weinbau verbunden, denn die Hänge rund um den Hügel wurden lange Zeit für Weinreben genutzt. Noch heute erinnert der Name „Côtes de Clermont - Chanturgue
Der Einstieg in die Wanderwege erfolgt am Boulevard Lavoisier in Clermont-Ferrand; die Wege sind mit gelben Kreisen markiert und führen sicher zum Gipfel. Da der Untergrund felsig und stellenweise steil sein kann, empfehlen sich feste Schuhe, und im Sommer ist Wasser mitzunehmen.
Obwohl der Puy de Chanturgue wie ein einfacher Grünhügel am Stadtrand wirkt, stehen seine Steine in direktem Zusammenhang mit der schwarzen Lavastein-Fassade vieler alter Gebäude im Zentrum von Clermont-Ferrand. Der dunkle Stein, der der Stadt ihr unverwechselbares Aussehen verleiht, stammt aus demselben vulkanischen Ursprung wie der Hügel selbst.
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