Muzeum Cypriana Norwida, Museum in einem Palast in der Gmina Zabrodzie, Polen
Das Muzeum Cypriana Norwida ist ein Museum in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert im Dorf Dębinki in der Gmina Zabrodzie. Das Gebäude hat eine klassische Fassade mit Säulen, einem Dreiecksgiebel und einem Portikus sowie einen alten Park mit breiten Alleen und großen Bäumen.
Der Palast wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Jan Renard erbaut und wechselte im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer, unter anderem gelangte er an Ksawery Dybowski, den Vormund des Dichters Cyprian Norwid. Im Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Unterschlupf für Partisanen, als Kommandoposten der deutschen Wehrmacht und anschließend als Lazarett für sowjetische Soldaten.
Das Museum trägt den Namen des polnischen Dichters Cyprian Norwid, der seine Kindheit in diesem Palast verbrachte, als er unter der Obhut seines Vormunds stand. Heute finden hier regelmäßig Konzerte, Poesielesungen und Workshops statt, bei denen Norwids Texte oft mit Musik von Frédéric Chopin verknüpft werden.
Das Museum befindet sich in einem ländlichen Bereich, sodass eine Anreise mit dem eigenen Fahrzeug empfehlenswert ist; es gibt Parkplätze in der Nähe des Gebäudes. Der Park rund um den Palast ist zugänglich und lädt zu einem Spaziergang ein, bevor oder nachdem man die Innenräume besucht.
Über dem Eingang im Palastflur befindet sich eine schwarze Marmorplatte mit einer lateinischen Inschrift und der Jahreszahl 1681, die das Geburtsjahr von Jan Renard, dem ursprünglichen Erbauer, festhält. Diese Platte hat alle Umbauten und Kriegsschäden des Gebäudes überstanden.
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