ViaRhôna, Fernradweg in Frankreich
Die ViaRhôna ist ein Fernradweg in Frankreich, der vom Genfer See bis zum Mittelmeer führt und dem Rhône entlang verläuft. Der Weg wechselt zwischen eigenen Radwegen, ruhigen Landstraßen und Flussuferpassagen, die weite Teile der Rhônelandschaft erschließen.
Das Rhônetal war seit der Antike eine der wichtigsten Durchgangsrouten Europas, genutzt von Händlern, Legionen und Reisenden. Die heutige Radroute folgt dieser alten Achse und durchquert Städte wie Vienne und Arles, die beide auf eine lange römische Vergangenheit zurückblicken.
Die ViaRhôna führt durch Weinregionen wie das Rhônetal, wo Reben an Hängen wachsen, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden. In Städten wie Arles oder Vienne begegnen Radfahrer alten Marktplätzen und lokalen Cafés, die noch heute belebt sind.
Die Route kann in Etappen unterteilt werden, wobei mehrere Abschnitte mit dem Zug erreichbar sind, was eine flexible Planung ermöglicht. Einige Teilstrecken verlaufen auf wenig befahrenen Straßen, daher sind Ortskenntnisse oder aktuelle Streckenkarten empfehlenswert.
Die Route beginnt offiziell in Saint-Gingolph, einem Dorf, das direkt auf der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz liegt, sodass man beim Start buchstäblich zwischen zwei Ländern steht. In der Nähe von Groslée-Saint-Benoit stürzt ein Wasserfall aus über 60 Metern Höhe in die Tiefe, ein Anblick, der von vielen Radfahrern übersehen wird.
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