Parc de la Chute-Montmorency, Naturreservat und Schutzgebiet in Beauport, Québec, Kanada
Der Parc de la Chute-Montmorency ist ein Natur- und Schutzgebiet in Beauport, einem Stadtteil von Québec City, das sich um einen der bekanntesten Wasserfälle Kanadas erstreckt. Die Fälle stürzen von einer Felsklippe mit einer Höhe von etwa 83 Metern in die Tiefe, was sie höher als die Niagarafälle macht, und ergießen sich von dort in den Sankt-Lorenz-Strom.
Das Gebiet wurde lange vor der europäischen Besiedlung von indigenen Völkern genutzt, und französische Entdecker des 17. Jahrhunderts gaben den Fällen ihren heutigen Namen. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Ausflugsziel, und es wurden Wege sowie Einrichtungen angelegt, um den Besuch zu erleichtern.
Das Gebiet rund um die Fälle war für die Ureinwohner ein bedeutungsvoller Ort, und der Name "Montmorency" erinnert an eine wichtige französische Adelsfamilie aus der Frühzeit Québecs. Im Winter bildet sich am Fuß der Fälle ein großer Eiskegel, der von Einheimischen traditionell zum Schlittenfahren und Klettern genutzt wird.
Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, und jede Jahreszeit bietet ein anderes Erlebnis: im Frühling fließt das Wasser besonders stark, im Winter bilden sich beeindruckende Eisformationen. Das Gelände ist größtenteils gut zugänglich, obwohl einige Wege steil sind; festes Schuhwerk ist empfehlenswert, und im Winter ist warme Kleidung unerlässlich.
Im Winter, wenn das Wasser der Fälle gefriert, entsteht am Fuß der Fälle ein Eiskegel, der manchmal bis zu 30 Meter hoch wird. Dieser Kegel war früher tatsächlich ein beliebter Schlittenhügel für Einheimische, was dem Park ein unerwartetes Wintervergnügen verlieh, das es heute in dieser Form nicht mehr gibt.
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