Québec, Provinzhauptstadt am Sankt-Lorenz-Strom, Kanada.
Quebec City ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms in Kanada, wo sich der Fluss nach Osten verengt. Die sechs Stadtteile teilen sich in zwei Ebenen: die Haute-Ville thront auf dem Kap Diamant, während die Basse-Ville am Wasser entlang des Flussufers verläuft.
Samuel de Champlain gründete am 3. Juli 1608 die erste dauerhafte französische Siedlung Nordamerikas an der Place Royale. Die Befestigungsanlagen entstanden nach wiederholten Auseinandersetzungen zwischen französischen, britischen und später amerikanischen Truppen im 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Das Winterfest Carnaval de Québec füllt die Straßen im Februar mit Paraden, Eisskulpturen und Bewohnern, die in bunten Sashes gekleidet sind und sich um Eispaläste versammeln. Überall in der Stadt hört man Französisch, nicht als touristische Note, sondern als die Sprache der Geschäfte, der Märkte und der alltäglichen Begrüßungen zwischen Nachbarn.
Die Gare du Palais bietet Zug- und Busverbindungen zu anderen Städten, während der Flughafen Jean-Lesage in den Osten Kanadas und nach Mittelamerika fliegt. Im Zentrum kann man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen, aber im Winter sollte man auf steile Hänge und Eisbildung auf den Gehwegen achten.
Als einzige Stadt nördlich von Mexiko besitzt sie noch vollständig erhaltene Festungsmauern, die sich etwa 4,6 Kilometer um das alte Zentrum ziehen. Der Breakneck Steps genannte schmale Treppengang verbindet die Ober- und Unterstadt durch 170 Stufen, die in den Felsen gehauen wurden.
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